Ansprechpartner


Bereitschaftsleitung

Steffen Kopp | Andreas Kopp

Tel:
06431.583390 (Das Telefon ist nur an Dienstabenden besetzt)

E-Mail:
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Menschen rufen aus den Obergeschossen um Hilfe. Rauch dringt durch die geöffneten Fenster. Eine Feuerkatastrophe mitten im Elzer Ortskern? Gottlob handelt es sich nur um eine Großübung von DRK und Feuerwehr im und am ehemaligen Hotel Schäfer.

"Explosion in Hotel. MANV 15." lautet die Alarmnachricht auf den Pagern der vielen dutzend Einsatzkräfte, die am frühen Samtagnachmittag zu einer nicht angekündigten Übung gerufen wurden. Neben den DRK-Bereitschaften Elz und Frickhofen, die gemeinsam als Katastrophenschutz-Sanitätszug alarmiert wurden, kamen auch die Feuerwehren Elz und Malmeneich, ein Löschzug aus Limburg (Kernstadt, Offheim und Linter) sowie der 2. Katastrophenschutzlöschzug des Landkreises (Elz-Hadamar) zum Einsatz.

Insgesamt 12 Verletzte galt es zunächst aus dem voll verrauchten und verwinkelten Hotelgebäude zu retten. Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr brachten mehrere Verletzte über das Treppenhaus ins Freie, andere wurden direkt über die Drehleitern aus Elz und Limburg aus den Fenstern gerettet. Dort übernahmen die Helferinnen und Helfer des Sanitätszuges die Verletzten und sammelten sie zunächst an einer Patientenablage, an der sie gemäß der Schwere ihrer Verletzung eingeteilt und schließlich erstversorgt wurden. Nach ihrer Registrierung wurden die z.T. "gruselig" geschminkten Verletztendarsteller – fiktiv – in die umliegenden Krankenhäuser abtransportiert.

Nach rund anderthalb Stunden war die komplexe Lage von den Einsatzkräften abgearbeitet worden. Der Brand war gelöscht und alle Patienten befanden sich auf dem Weg in die Kliniken. Dementsprechend zufrieden zeigten sich Dominik Hunsänger von der Elzer Feuerwehr und Steffen Kopp vom Elzer Roten Kreuz mit dem Verlauf der Übung. Und auch dutzende Zuschauer, die zufällig Zeuge dieses "Spektakels" im Elzer Ortskern wurden konnten sich von der Leistungsfähigkeit der lokalen Hilfsorganisationen und der Feuerwehr überzeugen.