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DRK-Ausbildungswochenende mit 59 Teilnehmenden – Ein voller Erfolg!

Alle zwei Jahre zieht es die Elzer Rotkreuzler raus aus der Heimatgemeinde. Fortgebildet wird sich dann meist etwas nördlicher  – im hohen Westerwald.

Für ehrenamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes bildet ein Sanitätslehrgang in der Regel die Grundlage für ihre aktive Mitarbeit bei Sanitätswachdiensten oder ihr Engagement im Katastrophenschutz. Zwar bilden sich die Helferinnen und Helfer regelmäßig auf Bereitschaftsabenden in den verschiedenen Ortsvereinen fort, doch alle zwei Jahre muss ein „San-Refresh-Kurs“ absolviert werden, bei dem in kompakter Form über zwei Tage hinweg neue Ausbildungsinhalte vermittelt werden oder spezielle Themen gezielt beübt werden.

Seit vielen Jahren – sogar Jahrzehnten – werden vom DRK-Kreisverband Limburg unter Federführung seines Ortsvereins in Elz zu diesem Zweck Ausbildungswochenende veranstaltet. Übten in den 80er bzw. 90er Jahren bis in die Anfangsjahre der 2000er die Einsatzkräfte des damaligen Schnelleinsatzzuges bzw. der Schnelleinsatzgruppe Limburg an der Loreley oder am Oberroder Knoten, wurde das Ausbildungswochenende im Jahr 2008 erstmals im Ferienheim Winnau in Mengerskirchen veranstaltet. Neu dabei: Alle Ortsvereine und Einsatzeinheiten im DRK-Kreisverband Limburg  waren eingeladen ihre Helferinnen und Helfer anzumelden.

Nach Zwischenstationen in der Burg Waldmannshausen kehrte der DRK-Kreisverband Limburg nun nach Mengerskirchen zurück. Am zweiten Septemberwochenende durfte das Orga-Team um Steffen Kopp, Bereitschaftsleiter im DRK-Ortsverein Elz, und Sebastian Stötzer, Ausbildungsleiter Sanitätsdienst im DRK-Kreisverband Limburg und ebenfalls Elzer DRK’ler, 56 Einsatzkräfte aus allen (!) DRK-Ortsvereinen und Einsatzformationen des Heimatkreisverbandes begrüßen – ein neuer Teilnehmendenrekord. Unterstützt wurde das Duo von einer Vielzahl weiterer Ehrenamtler aus den Ortsvereinen, die als Ausbilder oder im Hintergrund bei der Vorbereitung und Organisation mitwirkten. Ebenfalls mit dabei: Fünf Kolleginnen bzw. Kollegen aus dem hauptamtlichen Rettungsdienst (Elias Fahl, Jonas Agel, David Gomez, Marie Petrovic, Patrick Schmittl), die das Vorhaben als Ausbilderinnen und Ausbilder mit ihrer Expertise und Einsatzerfahrung unterstützten.

Mit von der Partie war auch die Personenauskunftsstelle (PaSt), die die Helferregistrierung durchführte und so ihrerseits einen eigenen Ausbildungsanteil verwirklichen konnte.

In einer praxisnahen Stationsausbildungen wurden am Samstag Kenntnisse und Fertigkeiten zum Airwaymanagement, der Assistenz bei der Medikamentengabe, der apparativen Diagnostik, der Traumabehandlung mit neuem Equipment und der erweiterten Reanimation vermittelt. Auch konkrete Fallbeispiele wurden von den Einsatzkräften abgewickelt, bei denen schließlich alle Skills gefragt waren.

Für den Nachmittag war hoher Besuch angekündigt: So hatte sich der Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen, Norbert Södler, auf den Weg in den Westerwald gemacht und das Ausbildungswochenende besucht. Er bedankte sich bei den Teilnehmenden für das große Engagement und zeigte sich ob des eher ungewöhnlichen Ausbildungssettings auf der grünen Wiese positiv überrascht. Begleitet wurde er vom Bereichsleiter Katastrophenschutz und Suchdienst im DRK-Landesverband, Thomas Hanschke, der sich das „Heimspiel“– er wohnt im Landkreis – nicht nehmen ließ.
Orga-Team und Teilnehmende freuten sich natürlich auch über den Besuch aus der Kreisgeschäftsstelle. Neben dem zweiten Vorsitzenden Helmut Petri und der Kreisgeschäftsführerin Petra Kaiser-Schenk, machten sich auch Rettungsdienstleiter Sebastian Schneider, Rotkreuzbeauftragter Dittmar Kissel und Patrick Fluck als Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) ein Bild von der zweitägigen Ausbildungsveranstaltung.

Nach einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer – die Kameradschaftspflege und das gegenseitige Kennenlernen zwischen den Einsatzkräften verschiedener Ortsvereine und Einsatzformationen stellte die zweite Säule des Ausbildungswochenende dar – ging es am nächsten Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück zunächst mit zwei Vorträgen weiter: Zum einen wurde die MANV-Planung im Landkreis Limburg-Weilburg in den Blick genommen, zum anderen das Thema Infektionsschutz in den Fokus gerückt. Entsprechende praktische Übungen zu beiden Themenstellungen rundeten das Programm am Sonntag dann ab.

Das Orga-Team bedankte sich während der Verabschiedung bei allen Teilnehmenden für den breiten Zuspruch und das gelungene Miteinander. Mit aufgefrischtem Wissen, neuem Know-how und einem Motivationsschub, konnten die Einsatzkräfte des DRK-Kreisverband Limburg schließlich die Heimreise antreten.